Zum Inhalt springen

NEOS Tirol fordern Antikörper-Tests statt Antigen-Tests

Oberhofer: „Für eine Impfstrategie müssen wir wissen wie viele Bürger_innen bereits gegen Corona immun sind.“

covid19-1920x959

„Die Strategie der Antigen-Massentests ist gescheitert! Die Bevölkerung nimmt dieses Angebot nicht an“, ist NEOS-Klubchef Dominik Oberhofer überzeugt: „Die Landesregierung muss dieser Tatsache ins Auge sehen und nicht verzweifelt rechthaberisch agieren! Es gilt jetzt, auf die bevorstehende Impfung hin zu arbeiten. Deshalb fordern wir kostenlose Antikörper-Tests für die gesamte Bevölkerung.“

Wesentliches Argument: Die Daten würden die Grundlage für eine evidente, vernünftige und sinnvolle Impfstrategie bilden, erklärt der NEOS-Klubobmann: „Es macht keinen Sinn jemanden zu impfen, der bereits immun ist. Alles andere wäre Ressourcenverschwendung.“ Denn, so Oberhofer weiter: „Jede vergeudete Impfdosis fehlt andern Orts!“

Die Bevölkerung würde sich an Antikörper-Tests viel eher beteiligen, ist der pinke Klubchef von seinem Vorstoß überzeugt: „Die Bürger_innen hätten gerne Gewissheit darüber, ob sie eventuell symptomfrei Corona in der Vergangenheit hatten und bereits immun sind.“ Zudem würden die Antigen-Testungen offenbar kaum verwendbares Datenmaterial liefern: „Antikörper-Tests hingegen geben Auskunft darüber, wo wir uns auf dem Weg zur Herdenimmunität befinden.“ Das könnte wesentlich dazu beitragen, die Zahlen für die Intensivkapazitäten besser abzuschätzen, so Oberhofer. Er fordert abschließend, die verbliebenen Test-Kits der Antigen-Testungen den niedergelassenen Ärzten zur Verfügung zu stellen, damit die in Zukunft kostenlos testen können. (ER)

Weitere interessante Artikel

ObermuellerBirgit05 www-1334x750
10.07.2026

NEOS zu Schließungsplänen der ÖGK: „Es braucht transparente Zahlen für ehrliche Diskussion“

Mehr dazu
166 - DSC02476-1825x1027
09.07.2026

NEOS zur Baulandmobilisierungsabgabe: „Viel Bürokratie, keine Wirkung“

Mehr dazu
58 - DSC09271-2738x1539
08.07.2026Mobilität

NEOS zu steigenden Transitzahlen am Brenner: „Jahrzehntelange Untätigkeit wird immer offensichtlicher“

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!