JUNOS Studierende:

„1G-Regel an Med-Uni nur logisch“

30. August 2021

Auch wenn sich die JUNOS klar gegen eine generelle Impfpflicht aussprechen, ist ihnen klar, dass sie in manchen Bereichen wie beispielsweise im Gesundheitsbereich Sinn macht. „Eines der größten Probleme im österreichischen Gesundheitssystem ist der massive Ärztemangel. Da kann es nicht sein, dass ungeimpfte Studierende in diesem Bereich arbeiten und ein höheres Risiko haben sich sowie andere Personen zu infizieren und anschließend in Quarantäne zu müssen, obwohl es eine Impfung gibt“, so der JUNOS Landeshochschulkoordinator Fabian Haslwanter.

„Nachdem in den Tiroler Kliniken für Neuanstellungen bereits die 1G-Regel gilt, ist es nur logisch, dass diese auch an der Medizinischen Universität gilt. Die Studienplätze an der MedUni sind international sehr begehrt, da wäre es äußerst irrational, dass Studienplätze an Personen gehen, die aufgrund der fehlenden Impfung später keinen Arbeitsplatz kriegen bzw. während dem Studium bereits Probleme mit Praxis-Praktika haben werden.“, so Haslwanter. „Durch die 1G-Regel wird kein Ärztemangel entstehen, es gibt genügend Impfwillige, die noch auf einen Platz an der MedUni warten. Das Risiko durch ungeimpfte Studierende ist wesentlich höher“, so Haslwanter abschließend.