Zum Inhalt springen

NEOS-Forderung nach Ethikunterricht für alle im Landtag – mit grüner Schützenhilfe – abgeschmettert!

Mit absolutem Unverständnis reagiert NEOS-Klubobmann Dominik Oberhofer auf das Verhalten der Tiroler Grünen in Sachen Ethikunterricht: „Seit Jahren fordern die Grünen den Ethikunterricht für ALLE – nachzulesen in unzähligen Wahl- und Parteiprogrammen auf Bundes- und Landesebene. Und jetzt kübeln sie sowohl im Bund, als auch im Land wieder eine ihrer eigenen langjährigen Forderungen zugunsten der schwarzen Klientelpolitik!“

Bereits im März 2019 hatten die NEOS die Einführung des verpflichtenden Ethikunterrichts für alle Schüler_innen ab dem ersten Schuljahr samt standardisierter Ausbildung der Pädagog_innen an einer Hochschule gefordert. Nachdem der Antrag zunächst auf die lange Bank geschoben wurde, um einen Bericht – der nie gekommen ist – einzuholen, ist die Initiative ob der Jahresfrist wieder auf der Tagesordnung gelandet, weiß Dominik Oberhofer: „Prompt folgt die obligatorische Abänderung dürch die Landesregierung: Ethikunterricht ja, aber nur für diejenigen die sich vom konfessionellen Religionsunterricht abmelden.“

„Bemühungen, den Ethikunterricht als allgemeines Pflichtfach zu verankern, scheiterten bislang stets an dem Widerstand der ÖVP und jetzt auch am Widerstand der Grünen“, zeigt sich Oberhofer abschließend enttäuscht vom kleinen Koalitionspartner: „Sowohl im Bund als auch im Land verlieren die stillen Steigbügelhalter der ÖVP immer öfter ihr Gesicht - von den einstigen grünen Kernthemen ist nicht mehr viel übrig!“

Vielleicht interessieren dich auch diese Artikel

DSC05722  BL!-4000x2251
01.04.2025NEOS Team1 Minute

Klare Zahlen, klare Zwecke – fordert KO Birgit Obermüller

Obermüller nimmt zu den Aussagen von KO Wolf Stellung: „Stimmt. Es gibt jährliche Berichte über die Zuweisungen aus dem Gemeindeausgleichsfonds. Teilweise sind die Bezeichnungen sehr allgemein gehalten wie z. B. „Infrastrukturprogramm“ und in diesen Positionen kann man alles mögliche unterbringen.“

Mehr dazu
ObermuellerBirgit05 www-1334x750
30.03.2025NEOS Team1 Minute

Gemeinde-Fusionen als Zukunftsmodell: Immer mehr Aufgaben, immer weniger Handlungsspielraum - der Status quo ist nicht zukunftsfähig

„Die Gemeinden stehen mit dem Rücken zur Wand. Weniger Einnahmen, steigende Kosten, demografische Veränderungen und ein wachsender Aufgabenkatalog setzen Gemeindebudgets zunehmend unter Druck. Wenn wir wollen, dass Kommunen auch morgen noch zentrale Aufgaben wie Kinderbetreuung, Altenpflege und Infrastruktur stemmen können, müssen jetzt die Weichen für starke Kooperationen oder Fusionen gestellt werden“, ist KO Birgit Obermüller überzeugt.

Mehr dazu
57 - DSC09215-2513x1413
28.03.2025NEOS Team1 Minute

Förderungen für neue Bäder werden erhöht: „Wenn Schwimmen zum Luxus wird, muss der österreichische Lehrplan umgeschrieben werden“

„Wenn Schwimmen zum Luxus wird, muss der österreichische Lehrplan umgeschrieben werden“, stellt KO Birgit Obermüller klar. Ihr wird laufend berichtet, welches Gerangel um Reservierungen von Schwimmbahnen herrscht.

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!