Gestaltungsfreiheit & Verantwortung für die mündige Schule!

„Bildung ist nicht das Füllen eines Gefäßes,
sondern das Entfachen eines Feuers.“
— W. B. Yeats

Wir wollen freie Bildungseinrichtungen, die nicht mehr parteipolitischer Bevormundung und bürokratischer Überregulierung ausgesetzt sind. Sie sollen eigenständig neue Wege gehen und schnell, flexibel und realitätsnah agieren können. 

Schulautonomie bedeutet für uns die freie Wahl der pädagogischen Modelle, der Lehr- und Lernmethoden, der (über Mindeststandards hinausreichenden) Lehrinhalte und der Mitarbeiter_innen. 

Diese sollen ein Team mit vielfältigen Kompetenzen bilden, das sowohl Lehrer_innen als auch Profis aus anderen Bereichen wie Sozialarbeit, Psychologie, Sport, Kultur und Wirtschaft umfasst.

Diversität ist ein Faktum. 

Wir fordern daher die Einführung des Schulfaches „Ethik und Religionen“ für alle! 

Stärken wir junge Menschen in ihrer Entscheidungsund Handlungsfähigkeit. So werden Verständnis und eine pluralistische, säkulare Gesellschaft gefördert. 

Erfolgreiche Schulbildung braucht eine transparente und effiziente Verwaltung! Deshalb:

  • objektive Schulleiter_innen-Bestellungen – ohne Rücksicht auf das Parteibuch
  • zusätzliche Schulleiter_innen-Ausbildung, die vor allem die Fähigkeit zur Verwirklichung einer umfassenden schulischen Feedbackkultur und allgemeines Leadership vermittelt
  • weniger Bürokratie, mehr Zeit für den Unterricht!
  • volle Personalautonomie für Schulleiter_innen
  • angemessene Arbeitsplätze für jede Lehrkraft um Vorbereitungen und Korrekturen in Ruhe durchführen zu können

Bildung ist noch immer vererbbar. Damit muss Schluss sein! Deshalb: 

  • "Brennpunktschulen" in "Musterschulen" wandeln
  • Chancenindex-Förderung: Zusätzliche Fördermittel für Schulen mit besonders hohem Anteil an Schüler_innen mit sozioökonomischer Belastung
  • Wahlfreiheit: Etwa durch dieAbschaffung des Sprengelzwangs und die Gleichstellung der Unterstützung von privaten
    Schulinitiativen - das ermöglicht eine breitere Schulauswahl in Wohnortnähe. 
  • Das Angebot des kostenlosen Ganztagesplatzes muss allen
    Schüler_innen zur Verfügung stehen.