Nach überschaubarer Teilnahme an Massentests in Tirol:

NEOS fordern eine frühe Info-Kampagne vom Land Tirol für den Corona-Impfstoff

6. Dezember 2020

„Die Entwicklungen rund um den Corona-Impfstoff sind sehr erfreulich. Ende Dezember oder Anfang Jänner werden auch in Österreich die ersten Personen gegen Corona geimpft werden. Die Impfungen sind ein ganz entscheidender Schritt im Kampf gegen die Pandemie“, stellt NEOS Klubobmann Dominik Oberhofer fest.

„Was es aber jetzt braucht, ist eine umfassende Information- und Aufklärungskampagne für den Corona-Impfstoff. Wir dürfen hier das Feld nicht den Corona-Leugnern und Aluhutträgern überlassen. Hier benötigen wir eine fachliche und sachliche Aufklärung“, so der pinke Gesundheitssprecher.

Oberhofer führt die überschaubare Teilnehmer_innenzahl an den Massentestungen am Wochenende auf die überhastete Durchführung zurück: „Durch das Vorziehen der Termine für die Testungen wie etwa bei uns in Tirol, ist keine Zeit geblieben für eine effektive Informationskampagne. Ein paar Plakate aufzustellen und ein paar Inserate schalten, reicht da nicht.“  Diese Ho-Ruck Aktion würde zeigen, dass die Bevölkerung verunsichert sei, so der pinke Klubobmann: „Diesen Fehler dürfen wir bei der Corona-Impfung nicht machen! Wir müssen jetzt die Zeit nutzen, um zu informieren, aufzuklären und zu überzeugen!“

Es sei die Aufgabe der Landesregierung, dass man in der Bevölkerung Vertrauen für die Impfung schafft, ist Oberhofer überzeugt und fordert mittels Antrag in der kommenden Landtagssitzung eine großflächige Impfkampagne: „Wir haben schon im Jänner eine Aufklärungskampagne für die Grippeimpfung gefordert! Es ist evident, dass das Impfinteresse ohne Aufklärungsarbeit am unteren Niveau bleiben wird. Die Massentestungen am Wochenende haben genau das gezeigt! Nur, wenn alle Zweifel über die Impfung ausgeräumt sind, die Impfung großflächig angenommen wird und sich viele impfen lassen, können wir die Pandemie erfolgreich bekämpfen“, appelliert der NEOS-Klubchef abschließend an die Landesregierung und hofft auf breite Unterstützung im Plenum.