
Bausperren in Innsbruck: NEOS fordern Aufklärung und Kontrolle durch Landesregierung
NEOS-LA Riedlsperger kritisiert überhasteten Ablauf und rechtliche Grauzonen: „Verordnung darf nicht an Gesetz vorbeizielen.“
Die Reaktion von Bürgermeister Willi auf die Vorgänge bei der Budgeterstellung 2020 im Bereich Person sind für die NEOS Innsbruck ein weiteres Zeichen dafür, dass Bürgermeister Willi keine Führungsqualitäten hat: "Bürgermeister Willi schiebt den Mitarbeitern die Schuld in die Schuhe, das setzt der ganzen Aktion noch die Krone auf. Sich an den Mitarbeitern abputzen ist wirklich schäbig," wird Seidl Julia, NEOS GRin sehr deutlich.
"Man kann sich als Bürgermeister, als Chef von 1500 Mitarbeiterinnen, nicht aus der Verantwortung stehlen und den Mitarbeiterinnen die Schuld in die Schuhe schieben. Das ist unmöglich und ein Zeichen für schlechte Führungsqualitäten," kritisiert Seidl Julia das Amtsverständnis von Bürgermeister Willi.
"Dass Willi in seiner Reaktion die Schuld der Finanzabteilung und dem damaligen Amtsvorstand in die Schuhe schiebt, das ist wirklich die Höhe," ist die NEOS Gemeinderätin verärgert. Bürgermeister Willi hat sich in seiner Reaktion gerechtfertigt, dass der Fehler nicht bei im läge, sondern bei der Personalabteilung. Sie hätten die höheren Kosten zu spät in das Budget eingemeldet .
"Das ist wirklich frech! Zu behaupten, der Fehler läge bei meinen Mitarbeiterinnen, um die eigenen Fehler zu überdecken. Als Führungskraft habe ich den Mitarbeitern den Rücken zu stärken, das ist auch mein Job! Leaders eat last! Punkt. Für die ständigen Ausreden des Bürgermeisters, warum etwas nicht geht, habe ich absolut kein Verständnis mehr," hat Seidl absolut kein Verständnis für die Reaktion des Bürgermeisters.
"Ich hoffe sehr, dass die Aufsichtsbehörde den Fall sehr intensiv und rasch prüft. Es kann doch nicht sein, dass man in der Stadt derart herumfuhrwerkt, ohne Konsequenzen," hofft Seidl auf eine rasche Prüfung durch die Gemeindeaufsicht.
Foto: @Michael Venier
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Massive Wahlkampfkostenüberschreitung: „Einmal mehr zeigt die Tiroler Volkspartei, wie sie mit dem Geld der Steuerzahler prasst!“
„Einmal mehr zeigt die Tiroler Volkspartei, wie sie mit dem Geld der Steuerzahler prasst!“, kritisiert Lukas Schobesberger, Sprecher der Innsbrucker NEOS, die massiven Kostenüberschreitungen im Innsbrucker Gemeinderatswahlkampf der ÖVP. Statt der angekündigten Summe gab die Partei 1,1 Millionen Euro aus – eine Überschreitung von 60 %. „Da stellt sich schon die Frage, was man mit einer knappen halben Million Euro Mehrkosten alles Sinnvolles für die Bürger hätte tun können,“ so Schobesberger. „Verantwortungsvoll schaut anders aus.“
Schobesberger zu neuesten Entwicklungen am Sonnendeck: „Zwei Jahre und zwei Bürgermeister für ein (bald) nutzbares Sonnendeck“
Lukas Schobesberger, NEOS-Innsbruck-Sprecher und Initiator der 11.000 Unterschriften starken Petition vor einem Jahr, zeigt sich erfreut über den Erfolg seines Einsatzes für die Entfernung des Gitters auf der Ufermauer des Sonnendecks. „Auch wenn es über zwei Jahre und zwei Bürgermeister gebraucht hat, ist es ein großer Erfolg, dass das Sonnendeck endlich wieder frei zugänglich ist. Dennoch bleibt für mich unbegreiflich, warum diese einfache Lösung nicht von Anfang an möglich gewesen wäre,“ erklärt Schobesberger.