
Bausperren in Innsbruck: NEOS fordern Aufklärung und Kontrolle durch Landesregierung
NEOS-LA Riedlsperger kritisiert überhasteten Ablauf und rechtliche Grauzonen: „Verordnung darf nicht an Gesetz vorbeizielen.“
Die Innsbruck-Club-Commission hat gestern im Gemeinderat klar formuliert, dass ein "langsames Ausbluten" der Nachtgastronomie durch die Corona-Maßnahmen in Innsbruck beschleunigt wird. NEOS GRin äußerst sich positiv zu einer Unterstützung für die Nachtgastronomie: "In Innsbruck konnten wir in den letzten Jahren bereits einen starken Rückgang der Nachtgastronomie beobachten. Aber eine Stadt, besonders eine Studentenstadt wie Innsbruck, braucht ein Angebot in der Nachtgastronomie. Innsbruck darf keine 'sleepy city' werden! Aber genau das ist zu befürchten! Die völlig undurchdachte 22 Uhr Sperrstundenregelung kostet unzählige Jobs und ruiniert ganze Wirtschaftszweige!"
Die NEOS GRin sieht den Wirtschafts- und Kulturzweig ernsthaft gefährdet, "es ist unsere Aufgabe als Stadt, hier Unterstützung zu leisten, denn es ist nicht nur ein Wirtschaftszweig, sondern auch ein unverzichtbarer Kulturzweig im urbanen Umfeld, den wir brauchen!"
"Dass Nachtlokale langsam komplett aus der Stadt verschwinden, müssen wir verhindern. Wird ein Nachtlokal erst einmal in eine Handelsfläche oder gar in eine Wohnung umgewandelt, kommt das Lokal nicht mehr zurück. Unterstützungen für Investitionen für Lärmschutzmaßnahmen z.B. sind langfristig eine gute Investition für Alle und können die Standorte absichern. Bereits jetzt nach geeigneten Plätzen im Outdoorbereich zu suchen, wo 2021 Veranstaltungen stattfinden können, unterstütze ich sogar sehr! Das wäre für die Belebung der Stadt ein großer Gewinn," so die GRin.
"Wir werden, sobald wir den Forderungskatalog vorliegen haben, einen intensiveren Austausch mit der Commission suchen und unterstützend zur Seite stehen, das habe ich den Akteuren gestern bereits zugesichert," sichert Seidl Unterstützung der NEOS zu.
Bausperren in Innsbruck: NEOS fordern Aufklärung und Kontrolle durch Landesregierung
NEOS-LA Riedlsperger kritisiert überhasteten Ablauf und rechtliche Grauzonen: „Verordnung darf nicht an Gesetz vorbeizielen.“
Massive Wahlkampfkostenüberschreitung: „Einmal mehr zeigt die Tiroler Volkspartei, wie sie mit dem Geld der Steuerzahler prasst!“
„Einmal mehr zeigt die Tiroler Volkspartei, wie sie mit dem Geld der Steuerzahler prasst!“, kritisiert Lukas Schobesberger, Sprecher der Innsbrucker NEOS, die massiven Kostenüberschreitungen im Innsbrucker Gemeinderatswahlkampf der ÖVP. Statt der angekündigten Summe gab die Partei 1,1 Millionen Euro aus – eine Überschreitung von 60 %. „Da stellt sich schon die Frage, was man mit einer knappen halben Million Euro Mehrkosten alles Sinnvolles für die Bürger hätte tun können,“ so Schobesberger. „Verantwortungsvoll schaut anders aus.“
Schobesberger zu neuesten Entwicklungen am Sonnendeck: „Zwei Jahre und zwei Bürgermeister für ein (bald) nutzbares Sonnendeck“
Lukas Schobesberger, NEOS-Innsbruck-Sprecher und Initiator der 11.000 Unterschriften starken Petition vor einem Jahr, zeigt sich erfreut über den Erfolg seines Einsatzes für die Entfernung des Gitters auf der Ufermauer des Sonnendecks. „Auch wenn es über zwei Jahre und zwei Bürgermeister gebraucht hat, ist es ein großer Erfolg, dass das Sonnendeck endlich wieder frei zugänglich ist. Dennoch bleibt für mich unbegreiflich, warum diese einfache Lösung nicht von Anfang an möglich gewesen wäre,“ erklärt Schobesberger.