
Bausperren in Innsbruck: NEOS fordern Aufklärung und Kontrolle durch Landesregierung
NEOS-LA Riedlsperger kritisiert überhasteten Ablauf und rechtliche Grauzonen: „Verordnung darf nicht an Gesetz vorbeizielen.“
Der NEOS Antrag auf einen temporären Baggersee im Westen wurde vom Stadtsenat abgelehnt. GRin Julia Seidl sieht trotzdem noch Chancen auf eine Form von Wasserzugang im Westen der Stadt: "Natürlich ist es schade, dass unsere Idee für einen Baggersee im Westen vorerst nicht realisiert wird. Wird sind jedoch sehr zuversichtlich, dass sich im Rahmen der Entwicklung am Harterhofareal in Zukunft eine Möglichkeit für ein nutzbares Gewässer, ähnlich einem kleinen Baggersee, ergeben kann. Die Retentionsflächen im Zusammenhang mit dem Lobach werden hier eine Rolle spielen."
"Aus den Rückmeldung im Stellungnahmeverfahren schließen wir, dass es zumindest keine grundsätzliche Ablehnung für ein derartiges Projekt gibt. Aber die Voraussetzungen im Zuge der Quartiersentwicklung müssen erst genau geprüft werden. Mit dieser Rückmeldung kann ich insoweit gut leben, als dass wir bei der Sache dran bleiben werden und unsere Vorstellungen bzgl. eines Baggersees auch bei dem Projektteam deponiert haben. Alle Rückmeldungen gehen eher in eine positive Haltung," sieht GRin Seidl kein grundsätzliches Aus für eine Wasserfläche im Westen.
"Für die wachsende Bevölkerung im Westen wäre ein derartiges Angebot im Sommer eine enorme Aufwertung für die Lebensqualität vor Ort," argumentiert Seidl.
Bausperren in Innsbruck: NEOS fordern Aufklärung und Kontrolle durch Landesregierung
NEOS-LA Riedlsperger kritisiert überhasteten Ablauf und rechtliche Grauzonen: „Verordnung darf nicht an Gesetz vorbeizielen.“
Massive Wahlkampfkostenüberschreitung: „Einmal mehr zeigt die Tiroler Volkspartei, wie sie mit dem Geld der Steuerzahler prasst!“
„Einmal mehr zeigt die Tiroler Volkspartei, wie sie mit dem Geld der Steuerzahler prasst!“, kritisiert Lukas Schobesberger, Sprecher der Innsbrucker NEOS, die massiven Kostenüberschreitungen im Innsbrucker Gemeinderatswahlkampf der ÖVP. Statt der angekündigten Summe gab die Partei 1,1 Millionen Euro aus – eine Überschreitung von 60 %. „Da stellt sich schon die Frage, was man mit einer knappen halben Million Euro Mehrkosten alles Sinnvolles für die Bürger hätte tun können,“ so Schobesberger. „Verantwortungsvoll schaut anders aus.“
Schobesberger zu neuesten Entwicklungen am Sonnendeck: „Zwei Jahre und zwei Bürgermeister für ein (bald) nutzbares Sonnendeck“
Lukas Schobesberger, NEOS-Innsbruck-Sprecher und Initiator der 11.000 Unterschriften starken Petition vor einem Jahr, zeigt sich erfreut über den Erfolg seines Einsatzes für die Entfernung des Gitters auf der Ufermauer des Sonnendecks. „Auch wenn es über zwei Jahre und zwei Bürgermeister gebraucht hat, ist es ein großer Erfolg, dass das Sonnendeck endlich wieder frei zugänglich ist. Dennoch bleibt für mich unbegreiflich, warum diese einfache Lösung nicht von Anfang an möglich gewesen wäre,“ erklärt Schobesberger.