
Bausperren in Innsbruck: NEOS fordern Aufklärung und Kontrolle durch Landesregierung
NEOS-LA Riedlsperger kritisiert überhasteten Ablauf und rechtliche Grauzonen: „Verordnung darf nicht an Gesetz vorbeizielen.“
Klares Votum: Julia Seidl mit 93,3 Prozent bei der Mitgliederversammlung zur Spitzenkandidatin der NEOS für die Gemeinderatswahlen in Innsbruck gewählt.
In einem einzigartigen, dreistufigen demokratischen Prozess wurde heute über die Reihung der NEOS-Kandidat:innen für die Gemeinderatswahl in Innsbruck entschieden. Insgesamt nahmen über 160 Innsbrucker:innen an diesem Prozess teil. Julia Seidl wurde heute am Ende dieses Prozesses bei der Mitgliederversammlung zur Spitzenkandidatin gewählt (mit 89 % aller abgegebenen Stimmen). Den zweiten Listenplatz belegt Lukas Schobesberger, gefolgt von Mario Toferer, Alban Egger und Shaghaegh Kuen.
Innsbruck muss morgen besser als gestern!
Mit der Frage nach dem Lieblingsplatz in Innsbruck eröffnete NEOS-Spitzenkandidatin Julia Seidl ihre Rede bei der Mitgliederversammlung. „Diese Frage habe ich auch schon vielen Innsbrucker:innen gestellt und es ist bedenklich, dass viele lange gebraucht haben, bis ihnen eine Antwort einfiel“, so Seidl, die auch die Gründe dafür kennt. „Die Stadt hat den Fokus auf die falschen Dinge gelegt. Im Gemeinderat wurde nur gestritten und deshalb ist nicht weitergegangen. Denn, wer den Streit umarmt, hat die Hände nicht frei - um sie für die Gestaltung der Zukunft einzusetzen“, sagt Seidl und versichert, dass NEOS dafür stehen, die Zukunft aktiv mitzugestalten: „Innsbruck muss morgen besser sein als gestern! Wir wollen eine Stadt schaffen, die den Bedürfnissen der Menschen entspricht und nicht umgekehrt. Wir wollen Innsbruck Lebendigkeit geben“, gibt Julia Seidl den Weg vor: „Wir sagen: Genug gestritten, es ist Zeit zu gestalten, statt zu spalten. Die Bürger:innen haben es satt, dass überall Baustellen aufgerissen wurden, aber trotz dem Stillstand herrscht. Wir haben gezeigt, wie konstruktive Arbeit mit den besten Ideen ganz ohne Streitereien geht. Wir werden gemeinsam an einer Stadt bauen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Alles, was zählt, ist kraftvoll und konsequent für Fortschritt einzutreten!“
„Eines haben alle unsere Kandidat:innen gemeinsam: Ihnen liegt Innsbruck am Herzen und sie lieben die Stadt. Dafür wollen wir uns als Team einsetzen und Innsbruck zu gestalten, statt zu spalten“, geht die frisch gewählte Spitzenkandidatin motiviert in die kommenden Monate.
Bausperren in Innsbruck: NEOS fordern Aufklärung und Kontrolle durch Landesregierung
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Massive Wahlkampfkostenüberschreitung: „Einmal mehr zeigt die Tiroler Volkspartei, wie sie mit dem Geld der Steuerzahler prasst!“
„Einmal mehr zeigt die Tiroler Volkspartei, wie sie mit dem Geld der Steuerzahler prasst!“, kritisiert Lukas Schobesberger, Sprecher der Innsbrucker NEOS, die massiven Kostenüberschreitungen im Innsbrucker Gemeinderatswahlkampf der ÖVP. Statt der angekündigten Summe gab die Partei 1,1 Millionen Euro aus – eine Überschreitung von 60 %. „Da stellt sich schon die Frage, was man mit einer knappen halben Million Euro Mehrkosten alles Sinnvolles für die Bürger hätte tun können,“ so Schobesberger. „Verantwortungsvoll schaut anders aus.“
Schobesberger zu neuesten Entwicklungen am Sonnendeck: „Zwei Jahre und zwei Bürgermeister für ein (bald) nutzbares Sonnendeck“
Lukas Schobesberger, NEOS-Innsbruck-Sprecher und Initiator der 11.000 Unterschriften starken Petition vor einem Jahr, zeigt sich erfreut über den Erfolg seines Einsatzes für die Entfernung des Gitters auf der Ufermauer des Sonnendecks. „Auch wenn es über zwei Jahre und zwei Bürgermeister gebraucht hat, ist es ein großer Erfolg, dass das Sonnendeck endlich wieder frei zugänglich ist. Dennoch bleibt für mich unbegreiflich, warum diese einfache Lösung nicht von Anfang an möglich gewesen wäre,“ erklärt Schobesberger.