
Bausperren in Innsbruck: NEOS fordern Aufklärung und Kontrolle durch Landesregierung
NEOS-LA Riedlsperger kritisiert überhasteten Ablauf und rechtliche Grauzonen: „Verordnung darf nicht an Gesetz vorbeizielen.“
Am Sonntag wählt Innsbruck nicht nur den Bürgermeister, sondern auch das höchste Entscheidungsgremium der Stadt: den Gemeinderat. Julia Seidl, Spitzenkandidatin der NEOS, findet die reine Zuspitzung auf die Person des Bürgermeisters oder der Bürgermeisterin problematisch: „Wie erwartet spitzt sich die Wahl auf die Frage, wer wird Bürgermeister zu. Dass wir aber gleichzeitig den Gemeinderat, das wichtigste Gremium der Stadt, wählen, geht in der Zwischenzeit leider fast gänzlich unter!‘“
NEOS haben in den letzten 6 Jahren im GR gesehen, was passiert, wenn Mehrheiten im Gemeinderat fehlen. „Deshalb braucht es im Gemeinderat auch weiterhin eine starke innovative, konstruktive Kraft, die für die Umsetzung und für die Sache einsteht. Dafür stehen wir. Nicht reden, machen! Wir rufen daher in Erinnerung, dass jede Wählerin 2 voneinander getrennte Stimmen zu vergeben hat“, argumentiert NEOS-Spitzenkandidatin Julia Seidl. „Vielen Bürgern ist nicht bewusst, dass man seine Stimme splitten kann. Deshalb machen wir mit unserer finalen Kampagne darauf aufmerksam“. Wie dieses Eis, kannst du auch deine Stimme splitten und für den Bürgermeister oder für die Bürgermeisterin eine Stimme abgeben und eine separate Stimme für den Gemeinderat, so kommunizieren die NEOS in der finalen Phase und fordern die Leute noch einmal auf ihr demokratisches Recht auszuüben und zur Wahl zu gehen!
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Bausperren in Innsbruck: NEOS fordern Aufklärung und Kontrolle durch Landesregierung
NEOS-LA Riedlsperger kritisiert überhasteten Ablauf und rechtliche Grauzonen: „Verordnung darf nicht an Gesetz vorbeizielen.“
Massive Wahlkampfkostenüberschreitung: „Einmal mehr zeigt die Tiroler Volkspartei, wie sie mit dem Geld der Steuerzahler prasst!“
„Einmal mehr zeigt die Tiroler Volkspartei, wie sie mit dem Geld der Steuerzahler prasst!“, kritisiert Lukas Schobesberger, Sprecher der Innsbrucker NEOS, die massiven Kostenüberschreitungen im Innsbrucker Gemeinderatswahlkampf der ÖVP. Statt der angekündigten Summe gab die Partei 1,1 Millionen Euro aus – eine Überschreitung von 60 %. „Da stellt sich schon die Frage, was man mit einer knappen halben Million Euro Mehrkosten alles Sinnvolles für die Bürger hätte tun können,“ so Schobesberger. „Verantwortungsvoll schaut anders aus.“
Schobesberger zu neuesten Entwicklungen am Sonnendeck: „Zwei Jahre und zwei Bürgermeister für ein (bald) nutzbares Sonnendeck“
Lukas Schobesberger, NEOS-Innsbruck-Sprecher und Initiator der 11.000 Unterschriften starken Petition vor einem Jahr, zeigt sich erfreut über den Erfolg seines Einsatzes für die Entfernung des Gitters auf der Ufermauer des Sonnendecks. „Auch wenn es über zwei Jahre und zwei Bürgermeister gebraucht hat, ist es ein großer Erfolg, dass das Sonnendeck endlich wieder frei zugänglich ist. Dennoch bleibt für mich unbegreiflich, warum diese einfache Lösung nicht von Anfang an möglich gewesen wäre,“ erklärt Schobesberger.