
Bausperren in Innsbruck: NEOS fordern Aufklärung und Kontrolle durch Landesregierung
NEOS-LA Riedlsperger kritisiert überhasteten Ablauf und rechtliche Grauzonen: „Verordnung darf nicht an Gesetz vorbeizielen.“
Wie bereits vergangenes Jahr, füllt sich das Sonnendeck bereits in den Nachmittagsstunden mit Studierenden. In den letzten Tagen hat das zu Debatten über allfällige Platzsperren geführt. Die NEOS erteilen einer Sperre eine klare Absage. „Wir sind gegen eine allgemeine Sperre des Innufers und fordern stattdessen eine Teststation vor Ort. Aus epidemiologischer Sicht ist das eine Lösung, die zum einen verhindert, dass sich dort infizierte Personen aufhalten und andere Menschen anstecken. Zum anderen trägt die Präsenz einer Teststation dazu bei, den Menschen vor Ort das Risiko im wahrsten Sinne des Wortes permanent vor Augen zu führen und mehr Vorsicht zu bedingen,“ erläutert Dagmar Klingler-Newesely ihre Forderung.
Gemeinsam mit Lukas Schobesberger, Vorsitzender der Junos Studierenden, ist man sich einig, dass das ein „sinnvolles und längst überfälliges Angebot vor Ort wäre. Statt das Gelände großflächig zu sperren, müssen wir ein Testangebot schaffen!“
Schobesberger ergänzt: „Die lang andauernde Pandemie ist auch für Studierende eine sehr schwierige Situation. Gelernt wird praktisch nur mehr über Distance Learning und alles läuft online. Es ist schwierig, soziale Kontakte zu pflegen und aufrecht zu erhalten. Die psychosozialen Auswirkungen der Krise, besonders auch für junge Erwachsene, sind dringend zu beachten, um psychische Störungen zu verhindern. Das bestätigt auch die Wissenschaft, die an unserer Uni durchgeführt und gelehrt wird. Wir möchten statt eines generellen Verbots einen verantwortungsvollen Umgang forcieren, darum fordern wir ein Testangebot vor Ort!“
Sperre des Sonnendecks verlagert Treffen in den privaten Bereich.
Wir wissen von der AGES, dass sich fast 30% der Personen im privaten Bereich anstecken. Wenn eine Platzsperre kommt, wird sich noch mehr in den privaten Bereich verschieben oder es werden andere Plätze aufgesucht und das Problem verlagert sich. „Wir finden es vernünftiger, dort zu testen, wo die Menschen sind. Das funktioniert niederschwellig bereits in vielen anderen Bereichen sehr gut. Abstände müssen im Freien eingehalten werden und Veranstaltungen sind untersagt. All das soll auch weiterhin kontrolliert werden. Vor allem möchten wir den jungen Menschen und den Studierenden die Möglichkeit geben, sich sicher zu treffen, das ist schließlich legal“ argumentiert Klingler-Newesely.
Teststraße bzw. Container mit der Universität umsetzen
Die NEOS GRin möchte eine Lösung gemeinsam mit der Universität umsetzen: „Ich denke, es ist auch im Sinne der Universität, sich aktiv einzubringen und zum Beispiel Räume für die Teststraße zur Verfügung zu stellen. Wir sehen auch die Uni in der Pflicht, einen Beitrag für eine bessere Gesamtsituation vor Ort zu leisten.“
Lukas Schobesberger, selbst Student, und GRin Klinger-Newesely sind sich einig: „Für Studierende braucht es trotz der Pandemie eine Möglichkeit, sich im Freien mit Freund_innen zu treffen. Austausch und Diskussion sind immanenter Bestandteil eines Studiums. Viele der Studierenden sind sehr verantwortungsvoll im Umgang mit der Pandemie. Es nützt nichts, von einer „lost Generation“ zu sprechen, es benötigt Interventionen, um die Studierenden zu stärken und ihre Sicherheit zu erhöhen, damit eben keine Generation verloren geht. Zu verteufeln und mehr Verbote auszusprechen, war noch nie eine nachhaltige Lösung!“
Nachfragen bei:
Dagmar Klingler-Newesely, +43 664 3533047
Lukas Schobesberger, +43 660 4139882
Bausperren in Innsbruck: NEOS fordern Aufklärung und Kontrolle durch Landesregierung
NEOS-LA Riedlsperger kritisiert überhasteten Ablauf und rechtliche Grauzonen: „Verordnung darf nicht an Gesetz vorbeizielen.“
Massive Wahlkampfkostenüberschreitung: „Einmal mehr zeigt die Tiroler Volkspartei, wie sie mit dem Geld der Steuerzahler prasst!“
„Einmal mehr zeigt die Tiroler Volkspartei, wie sie mit dem Geld der Steuerzahler prasst!“, kritisiert Lukas Schobesberger, Sprecher der Innsbrucker NEOS, die massiven Kostenüberschreitungen im Innsbrucker Gemeinderatswahlkampf der ÖVP. Statt der angekündigten Summe gab die Partei 1,1 Millionen Euro aus – eine Überschreitung von 60 %. „Da stellt sich schon die Frage, was man mit einer knappen halben Million Euro Mehrkosten alles Sinnvolles für die Bürger hätte tun können,“ so Schobesberger. „Verantwortungsvoll schaut anders aus.“
Schobesberger zu neuesten Entwicklungen am Sonnendeck: „Zwei Jahre und zwei Bürgermeister für ein (bald) nutzbares Sonnendeck“
Lukas Schobesberger, NEOS-Innsbruck-Sprecher und Initiator der 11.000 Unterschriften starken Petition vor einem Jahr, zeigt sich erfreut über den Erfolg seines Einsatzes für die Entfernung des Gitters auf der Ufermauer des Sonnendecks. „Auch wenn es über zwei Jahre und zwei Bürgermeister gebraucht hat, ist es ein großer Erfolg, dass das Sonnendeck endlich wieder frei zugänglich ist. Dennoch bleibt für mich unbegreiflich, warum diese einfache Lösung nicht von Anfang an möglich gewesen wäre,“ erklärt Schobesberger.