Wir stoppen das Umgehungsgeschäft von Klein-LKW unter 3,5 Tonnen!

Tirol stöhnt unter dem steigendem Transitverkehr. Und dabei belasten nicht nur die 40 Tonner unsere Straßen: Täglich mischen sich zahlreiche gewerbliche Klein-LKW darunter und belasten vor allem die niederrangigen Straßen. Doch das schlimmste: 

Diese Unternehmen umgehen durch den Einsatz der Klein-LKW die bestehenden EU-Vorschriften und Kontrollmechanismen! 

Deshalb sind wir im Frühjahr 2019 im Landtag dafür eingetreten, dass auch Klein-LKW unter 3,5 Tonnen, die gewerblich durch Tirol fahren, den Bestimmungen der Lenk- und Ruhezeiten unterliegen und mit Kontrollgeräten ausgestattet werden müssen.

Mittlerweile hat die EU das sogenannte „Mobilitätspaket“ und damit eine Reform des Regelwerks für LKW-Fahrer verabschiedet mit dem Ergebnis: Die Ausweitung der Vorschriften für Lenk- und Ruhezeiten auf Klein-LKWs kommt! Der Rat der EU hat inzwischen grünes Licht gegeben, die Zustimmung des EU-Parlaments ist nun der nächste und wohl finale Schritt. 

Ein Druchbruch für Tirol mit pinker Handschrift!

Durch die Umsetzung unseres Antrags kommt es zu weniger Verkehr auf Autobahnen und den niederrangigen Straßen, mehr Sicherheit und zu einem Ende der Wettbewerbsverzerrung. 

Aber es gibt noch viel zu tun, denn diese Unternehmen:

  • benötigen keine europäische Gemeinschaftslizenz zur gewerblichen Güterbeförderung
  • keine GO-Box für die Entrichtung der kilometerabhängigen Maut
  • fallen aus sämtlichen relevanten Fahrverboten wie dem Nachtfahrverbot oder dem sektoralen Fahrverboten heraus
  • müssen die Kontrollstellen auf der Autobahn nur bei Gesamtauslastung anfahren und
  • unterliegen lediglich den generellen Geschwindigkeits- und Alkoholbestimmungen analog der PKWs.

Wir bleiben auch bei diesem Thema weiter dran und stoppen das Umgehungsgeschaft von Kleintransportern die im gewerbklichen Güterverkehr durch Tirol fahren!