Senioren

Zeit für seniorengerechtes Leben NEOS wecken auf:
Fast 20.000 Innsbrucker_innen sind älter als 70 Jahre. Sie haben ihre Lebensleistungen zum größten Teil erbracht. Dafür verdienen sie Respekt. Im Gemeinderat der ablaufenden Gemeinderatsperiode sind die Senior_innen zwar politisch vertreten, dennoch fühlen sich viele ältere Innsbrucker_innen vom politischen Prozess ausgeschlossen. Es ist absolut wünschenswert, den Senior_innen eine rechtlich gesicherte Position zu verschaffen, die ihre Teilhabe an den politischen Abläufen garantiert.

Ältere werden mehr in soziale Aufgaben eingebunden und können dadurch am aktiven Leben der Gesellschaft teilhaben. Sie fühlen sich wertvoll und gebraucht, die Gesellschaft profitiert davon und ist sich dessen bewusst. Die Generation 70+ bringt sich in vielen Bereichen ein: in Schulen im Rahmen eines praxisnahen Unterrichts, in Freizeitclubs, Beratungsjobs, als Vertrauenspersonen, Begleitpersonen, Nachmittagsbetreuer_innen und auf Spielplätzen. Es gibt rechtliche Rahmenbedingungen, die diese Aktivitäten unterstützen. Ältere können ohne große Hürden Unternehmen gründen, und es gibt einfache Modelle, die ohne bürokratische Hindernisse Zuverdienst ermöglichen. Statt des Pensionsschocks gibt es Übergangsphasen, die auch den jüngeren Arbeitskräften zugute kommen; Wissen bleibt so im Unternehmen erhalten. Die Älteren werden von den Jüngeren respektiert, und gegenseitiges Verständnis wird gefördert. Ältere leben ohne Angst und vertrauen auf die aktive Unterstützung in ihrer Umgebung.

Alternative und generationsübergreifende Wohnformen entstehen ohne große bürokratische Hürden und Auflagen und entlasten damit die Familien. Nachbarschaftsprojekte (z.B. Social-Street-Projekte) sorgen für regen Austausch von Alt und Jung. Die Pflegemöglichkeiten sind soweit weiterentwickelt, dass die Älteren (vor allem Frauen) sich nach der Kindererziehung nicht der nächsten Betreuungsaufgabe zuwenden müssen.

Das Leben lebt sich leichter – der Generationenstreit und die Jammerei haben ein Ende!

  • Kinderkrippen, Kindergärten und Tagesheime öffnen ihre Tore zum Mitmachen
  • Politische Partizipationsmöglichkeiten für Ältere sind im Innsbrucker Stadtrecht zu verankern
  • Leitprojekte für alternative Wohnformen wie Wohngemeinschaften (auch im betreuten Wohnen) oder für generationenübergreifendes Wohnen werden umgesetzt
  • Der Minutenschlüssel wird aus der Pflege verbannt; wir betreuen pflegebedürftige Personen liebevoll, wieviel Zeit dies auch immer benötigt
  • Implementierung gezielter Programme, um die steigende Nachfrage nach bestens gebildetem Pflegepersonal abzudecken

 

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