Schule & Bildung

Zeit für ein echtes Bildungsbudget  NEOS wecken auf:
Eine der wichtigsten kommunalen Aufgaben ist die Sorge um den Gebäude- und den Sachaufwand für die Pflichtschulen; das sind in Innsbruck 21 öffentliche Volksschulen, 10 Neue Mittelschulen und eine Polytechnische Schule.Der Zustand der meisten Schulgebäude stellt der Bildungsfreundlichkeit der Stadt Innsbruck ein schlechtes Zeugnis aus.

Wegen fehlender Räume können die Pflichtschulen den aktuellen pädagogischen Herausforderungen schon lange nicht mehr nachkommen. Dabei scheitern Ideen, wie zusätzlicher Schulraum geschaffen werden könnte oder wie vorhandene Räume zeitgemäßer gestaltet werden könnten, nicht immer nur an fehlenden Finanzmitteln, sondern häufig an einem grundsätzlich fehlenden Bewusstsein über die zentrale Bedeutung von Bildung für die kommunale Entwicklung und an fehlender Wertschätzung.

Wir sind frei und gleich an Würde geboren. Ausgehend davon soll sich jedes Kind in seinen Talenten, Neigungen und Begabungen frei entfalten können. Deshalb ist Bildung so wichtig! Sie ist der Schlüssel zur Chancengerechtigkeit.

Bildung braucht in Innsbruck einen echten Neustart. Jedes Kind hat ein Recht auf faire Zukunftschancen und jedes Kind hat ein Recht auf beste Bildung. Wir wollen Innsbruck zur Bildungshauptstadt der Alpen machen.

  • Ein Programm zur bedarfsgerechten Sanierung und Adaptierung aller Pflichtschulgebäude wird im mittelfristigen Finanzplan verankert.Bei allen Entscheidungen über die bauliche Aus-, Um- oder Neugestaltung sowie über die Nutzung von Schulgebäuden kommen pädagogischen Erfordernissen absolute Priorität zu -Beteiligung von Nutzer_innengruppen forcieren
  • Ausbau der schulischen Integration von Kindern mit Behinderungen
  • Beteiligungsprozesse statt Entscheidungen am grünen Tisch, inklusive Beratungsstelle im Schulamt
  • Mehr Personal für Schulen: Sozialarbeiter_innen, Schulpsycholog_innen, Integrationslehrer_innen
  • Chancenbonus: Mehr Geld für Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen
  • Faire Verteilung von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache, damit der Förderbedarf besser abgedeckt werden kann
  • Digitalisierungsoffensive in Schulen: Digitales Klassenzimmer, Webseiten für Schulen, Betreuung von Schulen in allen Belangen der Digitalisierung verbessern, Schulverwaltung digitalisieren
  • Schulen bekommen mehr Unterstützung für administrative Tätigkeiten, entweder durch das Schulamt selbst oder durch Mitarbeiter_innenaufstockung an Schulen, um so die Schulleitungen für pädagogische Belange freizuspielen

 

Diese Themen zur Innsbrucker Gemeinderatswahl 2018 könnten Dich vielleicht auch interessieren: