Kinderbetreuung

Zeit für echte Kinderbetreuung NEOS wecken auf:
Immer mehr Eltern sind berufstätig. Das stellt die Innsbrucker Betreuungseinrichtungen vor besondere Herausforderungen. Bedarfsorientierte Betreuungsplätze (Öffnungs- bzw. Abholzeiten, Lage, Kosten) für Ein- bis Dreijährige sind noch nicht selbstverständlich. Auch in den städtischen Kindergärten mangelt es vielfach an Kapazität. Eine andere Problematik stellt sich bezüglich der Ganztagsbetreuung in den Schulen: Im Pflichtschulbereich, wie auch im AHS- Bereich entspricht das Betreuungsangebot nicht den Anforderungen an eine moderne, flexible Kinderbetreuung.

Wir stellen für alle Kleinkinder bis 4 Jahre in ausreichender Zahl Einrichtungen für Betreuung, Erziehung und Bildung zur Verfügung. Die Gruppengrößen und die menschlich-fachliche Qualität der Pädagog_innen ermöglichen eine ideale Form der individuellen Zuwendung und der Ruhe. Auch die räumlichen Gegebenheiten und Ausstattungen entsprechen diesen Erfordernissen.

Gleiches gilt für die Kindergärten als unverschulte, PISA- und bildungstechnokratenfreie „erste Bildungseinrichtung“. Der Übergang in das schulische Lernen erfolgt behutsam und individuell, eine „Schuleingangsphase“ ermöglicht jedem einzelnen Kind, auf seinem Entwicklungs- und Wissensstand abgeholt zu werden.

Die Öffnungszeiten berücksichtigen die Erfordernisse der modernen Arbeitswelt. Auch wenn die benötigten Betreuungszeiten vorab anzugeben sind und die Kosten nur nach den gebuchten Zeiten verrechnet werden, können Kinder jederzeit gebracht und abgeholt werden. Die Einhebung eines nicht kostendeckend kalkulierten Kostenbeitrages hat außer dem fiskalischen Zweck vor allem den Sinn, dem qualitätsvollen Betreuungsangebot die gebührende Wertschätzung zu sichern.

  • Alle Einrichtungen zur Kinderbetreuung erhalten einen Bildungsauftrag
  • Kindergärten werden zu Bildungsgärten
  • Flächendeckender Ausbau des Angebotes an Kinderkrippen und Garantie für Betreuungsplätze ab dem ersten Lebensjahr
  • Betreuungsverhältnis 1:3 bei den unter Dreijährigen, 1:6 bei den Drei- bis Sechsjährigen
  • Vergabe von Betreuungsplätzen auch ohne Nachweis eines Arbeitsverhältnisses
  • Kapazitätsaufstockung der städtischen Kindergärten
  • Qualitätsvolle Ausstattung und Gestaltung der räumlichen Infrastruktur
  • Noch mehr Augenmerk auf gesunde und kindgerechte Ernährung
  • Leistungsverträge mit privaten Kindergartenbetreiber_innen, um ein homogenes Angebot an Kindergartenplätzen sicherzustellen
  • Schaffung von Tagesheimplätzen bzw. qualitativer Nachmittagsbetreuung für alle Pflichtschüler_innen (also auch AHS-Unterstufe)
  • Einführung eines neuen Verrechnungssystems, das auf die Möglichkeit Rücksicht nimmt, den Betreuungsbedarf individuell zu buchen
  • freie Wahl der zeitlichen Inanspruchnahme der Betreuungseinrichtungen – Flexibilisierung

 

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