NEOS-Verkehrssprecher NR-Abg. Margreiter: „Mehr Sachlichkeit ist notwendig in der internationalen Debatte zu Tiroler Lkw-Fahrverboten“

15. January 2020

NR-Abg. Johannes Margreiter reagiert damit auf eine Aussendung der Forza Italia, Berlusconis rechtskonservativer Oppositionspartei, die ein starkes Auftreten Italiens gegen die Tiroler Lkw-Fahrverbote fordert. „Immerhin ist es nun offenbar gelungen, auf das Tiroler Transitproblem auch weit südlich des Brenners aufmerksam zu machen. Die Berlusconi-Partei liegt aber völlig falsch, wenn sie in dieser Frage nur die italienischen Frächterinteressen sieht. Die Fahrverbote stellen in erster Linie eine Maßnahme zum Schutz der Tiroler Bevölkerung vor den gesundheitsgefährdenden Auswirkungen der Transitlawine dar und sollen zudem ein Zeichen setzen, das international verstanden wird“, so Margreiter. „Der Vorwurf der Wettbewerbsfeindlichkeit Österreichs ist nicht gerechtfertigt. Das Gegenteil ist der Fall, da aktuell der Brenner nach wie vor günstiger ist als andere zentrale Alpenübergänge in der Schweiz. Demnach verträgt es der faire Wettbewerb durchaus, wenn Maßnahmen zur Eindämmung der Transitlawine über den Brenner gesetzt werden,“ führt Margreiter aus und fordert auch international eine sachliche Debatte zu dieser für Tirol so wichtigen Frage. Mit Nachdruck setzt sich Margreiter für eine „nachhaltige und faire Lösung auf EU-Ebene“ ein.