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NEOS zu MCI-Neubau: Es braucht keine Medienshow der Landesregierung, sondern Kostenwahrheit – jetzt!

24.07.2018 Presse

„Wir NEOS fordern in Sachen MCI-Neubau absolute Transparenz und Kostenwahrheit. Es darf hier keine Sommerpause in der Politik geben. Wir wollen alle Zahlen auf dem Tisch haben und verlangen eine reale Kostenschätzung“, erklärt NEOS-Klubobmann Dominik Oberhofer: „Es hilft weder dem MCI, noch den Studierenden und schon gar nicht unseren Steuerzahler_innen, wenn sich – so wie im Moment – ein Landesrat dazu bemüßigt fühlt, mit unterschiedlichsten Zahlen herum zu jonglieren.“

„Besagter Landesrat möchte hier wohl medial den ‚Weißen Ritter‘ miemen, aber im Prinzip besteht die Gefahr, dass genau dadurch die Kosten noch weiter angetrieben werden und das MCI nach 15-jähriger Planungsarbeit auch im Jahr 2019 keinen Baustart erleben wird“, schäumt Oberhofer und richtet einen Appell an die Regierung: „Die Opposition ist auch während der Sommermonate arbeitswillig und –fähig. Wir wollen JETZT die Kosten am Tisch haben und nicht erst, wenn sich das politische Rad im Herbst wieder zu drehen beginnt.“

Darüber hinaus ist es für Oberhofer grob fahrlässig, einzelne Komponenten, die Bestandteil des Architekturwettbewerbs waren, die auch politisch jahrelang gefordert wurden – wie beispielsweise den für die Stadt Innsbruck so wichtigen Busparkplatz – in Frage zu stellen: „Landes- und Stadtpolitik müssen schnellstmöglich verantwortungsvoll reagieren und den Schaden den sie anrichten und teilweise schon angerichtet haben, wieder gutmachen.“

Marke MCI darf nicht unter politischem Hickhack leiden

„Mit diesem Verhalten sticht die Landespolitik das Projekt medial ab und schädigt die Marke MCI nachhaltig“, ist Oberhofer erzürnt und mahnt zur Sachlichkeit: „Diese Show zeigt nur einmal mehr, dass es rein um das politische Hickhack in der Landesregierung geht, aber nicht um das wahre Thema dahinter.“

Ganz klar stehen die Tiroler NEOS zum Neubau des Management Centers Innsbruck: „Das MCI ist ein ganz qualitativ hochwertiger Bestandteil der Tiroler Bildungslandschaft. Wir wissen sschon aus der Vergangenheit, dass es für dieses hochschulische Angebot wesentlich mehr Bedarf gibt, als Studienplätze verfügbar sind“, weiß der pinke Klubobmann: „Natürlich stehen wir auch zum Standort Innsbruck, weil er in dieser Form sinnvoll ist und sich auch die ergebenden Synergie Effekte mit der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät auszahlen.“