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Kommunikation zum Campagne Areal fehlt komplett

23.08.2018 Edith Reichel

Die Bebauung des fast 8 ha großen Campagne Areals schreitet voran, was hingegen ziemlich
hinterher hinkt, ist die dazu notwendige Kommunikation, NEOS GR Julia Seidl fordert, diese
endlich, der Projektgröße und dem Zeitalter der digitalen Kommunikation angemessen, nach
oben zu schrauben.
NEOS Innsbruck GRin Julia Seidl reklamiert, dass die Bürger_innen Kommunikation bei der
Bebauung des Campagne Areals mehr als dürftig ausfällt, „Bürger_innen die sich über die Pläne,
die Bauvorhabe und Veranstaltungen rund um das Campagne Areal informieren wollen, stoßen
sehr schnell an unnötige Grenzen. Die Stadt ist aufgefordert, diese Stadtteilentwicklungsprojekt
endlich auch kommunikativ aufzubereiten,“ fordert Seidl.
Nur tröpfchenweise werden Bürger_innen über die Vorhaben rund um das Campagne-Areal
informiert. Es gibt keinen Projektwebseite, keine Facebookseite, nichts – “man findet online
lediglich ein paar Presseinfos auf Innsbruck informiert oder Artikel, welche in den Medien
veröffentlicht wurden. In Zeiten der Digitalisierung ist das ein unhaltbarer Zustand für ein Projekt
von derartiger Größe und Wichtigkeit für die Stadt,” zeigt sich Seidl enttäuscht, “immerhin muss
man das Campagne Areal als neuen Stadtteil verstehen und ihn auch so planen”.
“Fast 1000 Wohnungen sollen entstehen, Grünflächen, Sozialräume etc. – das wird ein neuer
Stadtteil, aber die Stadt ist nicht in der Lage die Bürger_innen zeitgemäß zu informieren. Ein
Projekt derartiger Größe muss einer breiten Öffentlichkeit kommuniziert werden und braucht einen
Informationsplattform,” sieht Seidl die Stadt dringend am Zug.
Winterthur zeigt wie es geht – mehr Transparenz, mehr Commitment
In Winterthur in der Schweiz entsteht gerade ein Stadtteil auf einem Industriegelände, “die
Lokstadt in Wintherthur ist ein großartiges Entwicklungskonzept für einen Stadtteil. Das Projekt
zeigt wie niederschwellige Kommunikation heute funktionieren muss. Innsbruck kann sich daran
ein Beispiel nehmen und endlich ihrer Informationspflicht und dem Wunsch und Recht der
Bürger_innen nach Transparenz nachkommen! “, schließt Seidl.
Projekt Lokstadt
https://www.lokstadt.ch/de-ch/home.html