JUNOS Tirol über Sora-Studie

„Politisches Interesse Jugendlicher steigt, da sie die Corona-Krise am härtesten traf. “

18. Dezember 2020

Die Jungen liberalen NEOS – Tirol sind besorgt über das Ergebnis des Sora-Demokratiemonitors. Laut einer neuen SORA-Studie ist die Verunsicherung durch die Corona-Krise bei jungen Menschen mit Abstand am größten. Außerdem zeigt sich, dass mit der Krise das politische Interesse Jugendlicher steigt.

Die Landesvorsitzende der Tiroler JUNOS, Laura Flür überrascht das Ergebnis kaum. „Die Erkenntnisse zeigen uns klar, worauf wir JUNOS bereits seit Beginn dieser Pandemie hinweisen. Die Unsicherheit bei der jungen Bevölkerungsschicht ist enorm groß. Wir sind die Hauptbetroffenen, wenn es um die Themen Bildung, Arbeitsmarkt und die psychische Gesundheit geht.“

Die Tiroler JUNOS fordern mehr Wertschätzung seitens der Regierenden gegenüber den Jüngeren „Es werden die nächsten Generationen sein, die diese Krise zu finanzieren haben. Bisher wurden wir jedoch ausschließlich als Sündenbock gesehen.“, so Flür.

JUNOS rufen Tiroler Jugendliche auf, sich für ihre Generation einzusetzen.

Wenig überraschend, jedoch erfreulich finden die jungen NEOS, dass das Politikinteresse der Jugendlichen gestiegen ist. „Wir freuen uns darüber, dass junge Menschen sich mehr für Politik interessieren. Dies ist jedoch kaum überraschend, da diese auch die Hauptleidtragenden der Krise und zum Teil fehlerhaften Politik sind. Deshalb rufe ich die Tiroler Jugendlichen auf, sich für ihre Generation einzusetzen, da sie diejenigen sein werden, die mit den Folgen der politischen Entscheidung am längsten zu leben haben.“, so Flür abschließend.

Die Presseaussendung bezieht sich auf die SORA Studie: Junge Menschen und Demokratie in Österreich 2020 von Janine Heinz und Martina Zandonella (SORA Institut: Demokratie der Jungen)

Fotonachweis: Robin Exenberger

Am Foto zu sehen: JUNOS-Tirol Landesvorsitzende Laura Flür