JUNOS Schüler_innen:

Die Untätigkeit der Regierung müssen die Schulen ausbaden

20. Oktober 2020

Kritik an den schulischen Maßnahmen der Regierung üben die JUNOS Schüler_innen (Schülerorganisation der NEOS). „Mit der Entscheidung, die Schulen zu schließen, schießt die Regierung komplett am Ziel vorbei. Statt sich im Sommer auf solche Situationen im Bildungsbereich gut vorbereitet zu haben, hat man dies verschlafen“, so JUNOS Schüler_innen Vorsitzender. 

Ungleichheit bei Zentralmatura

Große Probleme sieht Plattner bei der Zentralmatura: „Die unterschiedlichen Regelungen machen die Zentralmatura noch ungleicher, als sie bereits ist. Während die Maturant_innen in den einen Bezirken einen regulären Unterricht haben, müssen sie sich in anderen Bezirken mit dem noch immer nicht ausgereiften Home Schooling auf die wichtigste Prüfung ihrer Schullaufbahn vorbereiten.“

Schulschließungen unbedingt verhindern

„Die Schulen müssen offenbleiben. Dafür braucht es Fast Lanes bei Testungen, um schneller Klarheit bei Verdachtsfällen zu haben. Außerdem sollen Schulstart und -ende gestaffelt werden, um die Öffis zu entlasten“, schlägt Plattner vor. Bevor man die komplette Oberstufe nach Hause schicke, wäre es immer noch besser, man würde die Klassen halbieren und abwechselnd unterrichten. „Man hat im Juni gesehen, dass dies möglich ist. Leider wurden aber über den Sommer keine Konzepte ausgearbeitet und nun stehen wir wieder vor demselben Chaos wie im Frühjahr. Die leidtragenden sind die Schüler_innen, Eltern und Lehrer_innen“, ärgert sich Plattner.  

 Fotonachweis: Florian Parfuss/Abdruck Honorarfrei