Junge liberale NEOS

Tirol wählten neuen Vorstand

12. Dezember 2020

Am 11. Dezember wählten die Mitglieder der Tiroler JUNOS auf ihrem digitalen Landes-Kongress ihren neuen Landesvorstand. Nach langjährigem Einsatz für JUNOS-Tirol entschied sich der ehemalige Landesvorsitzende Johannes Tilg gegen eine erneute Kandidatur.

Neue Landesvorsitzende wird die 20-jährige Laura Flür aus Haiming. „In seiner Erklärung zur Lage der Nation im August behauptete der Bundeskanzler, dass eine Gruppe besonders hart von den Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie getroffen wurde: die ältere Generation. Und so sehr das auch in Bezug auf die gesundheitlichen Risiken durch Covid-19 zutrifft, so falsch ist die Einschätzung in Bezug auf die zahlreichen Folgen der Pandemie auf Arbeitsmärkte, den Sozialstaat und allem voran unser Bildungssystem. Es sind wir und die kommenden Generationen, die diese Krise finanzieren müssen. Die Pensionen wurden erhört – Die Schulen geschlossen. Es ist die Schuld der Politik der vergangen Monaten, dass aus der Corona-Krise eine Bildungskrise wurde.“ ,so Flür.

Susanna Riedlsperger aus St. Johann i.T. wird neue stellvertretende Vorsitzende. Der bereits im vergangenen Vorstand tätige Matteo Obererlacher aus Lienz wurde für eine weitere Periode im Landesvorstand gewählt.

Auch Robin Exenberger aus Kufstein wurde erneut zum Landesgeschäftsführer gewählt.

„Ich blicke auf eine für mich persönlich wahnsinnig spannende Zeit mit JUNOS-Tirol zurück. Seit 2014 war ich in verschiedenen Vorstandsfunktionen tätig. Zu den damals rund 10 Mitgliedern, konnten wir bis heute fast 100 neue dazugewinnen. Mit den JUNOS Studierenden sind wir ein fixer Bestandteil der Tiroler Hochschulpolitik geworden und ich freue mich, dass unsere neue Schüler_innenorganisation die Schülerinnenvertretung ein stückweit liberaler und ehrlicher machen wird. Nach mühseliger Aufbauarbeit in den letzten Jahren, die sich mit dem Landtagseinzug von NEOS 2018 definitiv gelohnt hat, ist es jetzt an der Zeit, mit einem neuen Team rund um Laura Flür die Tiroler Jugendpolitik aufzumischen.“, so der ehemalige Vorsitzende Tilg abschließend.