Junge liberale NEOS fordern endlich Maßnahmen für leistbaren Wohnraum

17. September 2020

Vor allem junge Erwachsene trifft die Mietpreisexplosion der letzten Jahre besonders hart. „Wir brauchen umgehend effektive Maßnahmen, damit es für Jugendliche auch in naher Zukunft leistbar bleibt, ihre erste Wohnung selbstständig zu beziehen“, so Johannes Tilg, Landesvorsitzender der JUNOS. Wie eine aktuelle Analyse der Innofact AG zeigt, trifft es Tiroler Jugendliche mit Abstand am härtesten. Die durchschnittliche erste Wohnung kostet in Tirol um über 160€ mehr als im Österreichdurchschnitt. Damit sind wir das teuerste Bundesland vor Wien und Vorarlberg.

Treffsicherer für junge Menschen bauen

„Für uns JUNOS ist klar, die wichtigste Maßnahme, um Mietpreise zu drücken, ist neuen Wohnraum gezielt für junge Menschen zu schaffen. Deshalb müssen umgehend unnötige bürokratische Hürden beseitigt werden. Wir fordern die sofortige Entrümpelung alter und überholter Bauvorschriften sowie mehr Offenheit bei neuen Wohnkonzepten“, so Tilg

Die jungen trifft‘s besonders hart

Zum Eintritt in ein eigenständiges Leben zählt auf alle Fälle die erste Wohnung. Dies wird für junge Erwachsene immer mehr zur Herausforderung. Deshalb fordern die JUNOS die Befreiung von staatlichen Gebühren beim Kauf der ersten Wohnung beziehungsweise des ersten Hauses. „Damit soll es jungen Menschen erleichtert werden, sich Eigentum zu verschaffen.“, so Tilg abschließend