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#Ibk goes #Olympia2026 !?

Fehlstart

Es geht nicht um JA oder NEIN zu Olympischen Spielen 2026 in Tirol, es geht darum: soll sich Tirol bewerben?
Eine Bewerbung für Olympische Winterspiele kostet bis zu 60 Millionen Euro (Quelle: NZZ). Das Geld wird für Studien, Konzepte und die „Bewerbung der Bewerbung“ benötigt. Geld, das ohne irgendeinen Nutzen für die Öffentlichkeit im Falle einer Niederlage (das IOC entscheidet sich für einen Mitbewerber) einfach futsch wäre. Diese Risikobereitschaft der Politik müssen die Steuerzahler_innen tragen.
Zu kritisieren auch das intransparente Vorgehen: heimlich treffen sich Spitzvertreter_innen der Tiroler Politik und ÖOC Funktionäre_innen und beschließen eine Vorstudie für 350.000 Euro Steuergeld. Dass ein ehrliches Interesse an Bürger_innenbeteiligung besteht, nehme ich Platter, Oppitz-Plörer & Co. nicht ab. Um eine Bewerbung überhaupt zeitgerecht abgeben zu können, muss laut LH Platter (Pressekonferenz 20.10.16), der „Letter of Intent“ im Juni 2017 dem IOC übergeben werden. Gleichzeitig ist die Vorstudie nicht vor Mai 2017 fertig. Wo soll da noch eine Volksabstimmung mit einer seriösen Information der Bürger_innen Platz haben?

Wenn´s funktionieren soll, gehören transparente und klare Spielregeln von Anfang an auf den Tisch. Aber genau dabei haben Stadt- und Landespolitik in jüngster Vergangenheit so oft versagt.