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Befragung: #Patscherkofel

Am 11. Juni wird in Innsbruck auf Initiative des Alpenvereins über eine Verlegung der Bergstation abgestimmt. Eine Mehrheit ist völlig außer Reichweite, zudem ist eine Verlegung keine Einsparung, die das Projekt aber dringend nötig hätte. Eine rein technische Bergstation, kostengünstig und wesentlich umweltverträglicher vom Seilbahnlieferanten errichtet hätte die Kosten um Millionen reduzieren, die Akzeptanz erhöhen und den Alpenverein besänftigen können. Und dies sogar in der zu den anderen Stationen passenden Architektursprache. Aber so wird ein Betonklotz hingeknallt, der an einen Flakturm gemahnt.
Auch wenn am Berg schon längst die Fakten geschaffen werden, ist es trotzdem wichtig, hinzugehen und für die Verlegung zu stimmen. Die Stadtführung soll merken, dass nicht egal ist, fast 20% eines ordentlichen Jahreshaushaltes hinauszupulvern, obwohl es am Arlberg möglich ist, mit dieser Summe drei Bahnen zu bauen! Die erhoffte Sommerbelebung wird sich aufgrund der inzwischen sehr gut aufgestellten Konkurrenz nicht ausgehen, Weidevieh und Zirben locken heute keine Massen mehr. Und Hausberg an jeder Ecke nervt!