„Die Wirtschaft kommt in den Schulen zu kurz!“

11. June 2020

Die Tiroler JUNOS - junge liberale NEOS, fordern echte Wirtschaftskunde in Schulen. Um Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in die Welt der Wirtschaft zu ermöglichen, fordern sie außerdem regelmäßigen Kontakt mit Berufstätigen aus unterschiedlichen Branchen.

Wie schon vor der Corona-Krise eine Befragung von Jugendlichen in Österreich gezeigt hat, haben viele Jugendliche eine ausgeprägte Vorstellung vom „starken Staat.“ Eine Analyse österreichischer Schulbücher zeigt, das Konzept der Marktwirtschaft wird in diesen kaum oder gar nicht behandelt. Gerade die Marktwirtschaft ist zentral zum Verständnis des Wirtschaftssystems, in dem die Schülerinnen und Schüler leben und dessen Teil sie sind.

„In der Schulzeit wird das Fundament für die Meisterung späterer Aufgaben gelegt. Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass Unternehmertum und die ökosoziale Marktwirtschaft positiv für die Gesellschaft und Volkswirtschaft sind“, so der JUNOS-Landesvorsitzende Johannes Tilg.

Ein fundiertes Wissen über die Ökonomie ist unvorstellbar wichtig, um wirtschaftliche Chancen im Leben zu erkennen und zu bewerten. „Wir müssen Entrepreneurship in den Schulen verankern, schon im Laufe der Ausbildung müssen wir Wirtschaft und Freude am unternehmerischen Denken im Unterricht integrieren und wirtschaftliches Basiswissen festlegen.“, so Tilg.

Der Unternehmergeist schlummert in vielen Schülerinnen und Schülern, ohne das zu bereitstellende Wissen ist er jedoch völlig nutz- und wertlos.